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Postamtliche Vermerke und Aufkleber

47 Beiträge in diesem Thema

Die Post versucht alles, um die ihr anvertraute Sendungen auch zuzustellen. Dies ist nicht immer ganz einfach, da die Postbenutzer halt so ihre Fehler machen. Postbedienstete müssen dann recherchieren und machen dies auf dem Umschlag auch kenntlich, durch Vermerke oder Aufkleber. Da gibt es sicher Vieles, was nicht allgemein bekannt ist

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Die bekanntesten postamtlichen Vermerke betreffen die Nachgebühr.  Die gibt es mit und ohne Stempel, mit T-Stempel oder nur der Betrag in blauer Schrift.

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bearbeitet von italiker

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Zwei interessante Belege: Der Brief ging ohne Frankatur von Flensburg aus auf den Weg und wurde wohl deshalb vom Empfänger nicht angenommen - auf der Rückseite ist der handschriftliche Vermerk "Annahme verweigert , 18.01." Auf dem Hinweg wurde der Brief nicht abgestempelt, sondern nur der Stempel "Nachgebühr"  angebracht. Für den Rückweg wurde er in Balingen am 18.01.197 abgestempelt, die Anschrift und der erste Nachgebühr-Stempel durchstrichen und ein neuer Nachgebühr-Stempel mit Datum 19.01.1972 angebracht. Dazu prangt noch eine blaue 60 und anstelle einer Marke ein N.den Brief.

Die Karte kam aus Östrreich nach Deutschland. Sie ist gekenneichnet durch einen Nachgebühr-stempel, eine blaue 40 und die handschriftliche Taxe-Berechnung.

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Ein Beispiel aus den USA: Da wollte eine offensichtlich ältere Person am 30.11.1983 Weihnachtsgrüße aus Kalifornien (Absender auf der Rückseite) nach Dresden-Weißer Hirsch senden. Die Anschrift ist völlg chaotisch. Nach Aufkleben der Marken schrieb die Person oben auf den Brief noch auf französisch (!) Par Avion, teils über die Marken. Dann prangt in der Mitte ein Kastenstempel (leider sehr schwach abgeschlagen) Missent to Manila. Ich habe zwei Orte mit Namen Manila in den UA gefunden: in Utah und in Arkansas. (Es ist unwahrscheinlich, dass die philipinische Hauptstadt gemeint sein könnte.) Der Brief ging auch mal nach Colorado, nach Denver. Dort wurde der Stempel Postage ok, also Porto ausreichend, angebracht. Irgendjemand hat dann unten auf den Brief handschriftlich in Druckbuchstaben German Democatic Republic (DDR) geschrieben.

Der genaue Lauf des Briefes läßt sich leider nicht rekonstuieren.

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bearbeitet von italiker

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Die tschechoslowakische Post hat die Annahme von Briefsendungen aus der BRD verweigert, wenn sie mit der Marke "Eingliederungen der Heimatvertriebenen" frankiert waren. Die Bundespost hat die Sendungen entweder mit einem Aufkleber oder mit einem Stempel versehen dem Absender wieder zugestellt.

italiker

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Für Post, die nicht zugestellt werden kann und die deshalb bei einem Postamt lagert, gibt es Lagerfristen.

In diesem Fall wurde die Lagerfrist mittels Stempel auf der Vorderseite des Briefes  dokumentiert.

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Der Brief ging von 3221 Winzenburg im Jahr 1987 nach Köln. Dort haben sich gleich zwei verschiedene Mitarbeiter im Postamt Köln 1 damit beschäftigt und ihre Stempel abgeschlagen. Letztendlich ging der Brief zurück.

italiker

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Die Anschrift war wohl nicht ganz in Ordnung, so dass die Post die korrekte Anschrift ermittelt und einen Aufkleber mit den richtigen Angaben aufgeklebt hat.

italiker

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Ein interessanter Brief addressiert nach Somalia, der Deutschland allerdings nie verließ.

Der Nebenstempel zeigt den Grund.

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Ein interessanter Brief addressiert nach Somalia, der Deutschland allerdings nie verließ.

Der Nebenstempel zeigt den Grund.

 

Nachporto hätte der Brief auch noch kosten müssen, waren doch zwei der Marken schon seit langem ungültig.

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Einschreiben 24.09.2010 von Budapest nach Bad Reichenhall - zurück an den Absender.

 

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Al Mittente - zurück an den Absender

Brief 1949 aus der Schweiz nach Italien und retour.

 

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Unzustellbarer Brief aus Deutschland in die Schweiz.

Grund: abgereist ohne Adressangabe

 

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Ist das auf der Karte ein postamtlicher Vermerk?

 

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Sicherlich wurde nicht die einzelne Karte durchleuchtet sondern ein ganzes Bündel an Karten.

Dabei erhielt dann die oberste Karte den "durchleuchtet" Stempel.

 

Aber - wer übernahm die Arbeit? Die Post? Das Aussenministerium?

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Ist das auf der Karte ein postamtlicher Vermerk?

 

Sicherlich wurde nicht die einzelne Karte durchleuchtet sondern ein ganzes Bündel an Karten.

Dabei erhielt dann die oberste Karte den "durchleuchtet" Stempel.

 

Aber - wer übernahm die Arbeit? Die Post? Das Aussenministerium?

 

Nein, das ist kein postalischer Vermerk. Diese Kontrollen werden innerhalb der Ministerien durchgeführt - ob das die Bundespolizei oder inzwischen private Sicherheitsunternehmen machen kann ich nicht sagen, die Post hat damit aber nichts zu tun.

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Die Vielfalt in diesem Teilbereich der Philatelie ist gewaltig.

Hier ein Beleg - zurück, gestorben.

 

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1940 Stempel: Zurück

 

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und rückseitig: unbekannt verzogen.

 

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Dieser Brief konnte 1952 in Berlin nicht zugestellt werden, weil der Betrieb offensichtlich nicht mehr exitierte.

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Unfrankierter Brief an eine Behörde: zurück - Annahme verweigert.

Da keine Absenderangabe vorhanden wurde der Brief zur Ermittlung des Versenders amtlich geöffnet.

 

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Aus dem Jahr 1934:

zur Devisenüberwachung zollamtlich geöffnet

im Postamt Berchtesgaden 2

 

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