Armin Forker

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Über Armin Forker

  • Rang
    Redakteur

Profilinformationen

  • Vorname
    Armin
  • Wohnort
    Eching
  • Homebase
    München (D)
  • Land
    Deutschland
  • Geschlecht
    Männlich

Persönliches

  • Familienstand
    Keine Angaben
  1. Sehr geehrter Herr Kaschek, besten Dank für den wertvollen Hinweis! Ich habe die Katalogisierung entsprechend ergänzt. Mit freundlichen Grüßen Armin Forker
  2. Mit "systematischer Fehler im Online-Katalog" liegen Sie ziemlich richtig. Manche Katalogartikel, die etwas außerhalb der Norm liegen, werden im Online-Katalog falsch wiedergegeben oder ganz weggelassen. Der Online-Katalog wird aus unserer Katalogdatenbank mittels Algorithmen automatisch erzeugt, auf die die Redaktion keinen Einfluß hat. Manche Horrorgebiete -- wie Australien -- lassen sich nun einmal gelegentlich nicht normgerecht listen, schon allein deshalb, weil wir viele Produkte nur vom Hörensagen kennen, und wir nicht darauf warten können, bis wir für eine ordentliche Katalogisierung alle beisammenhaben (was voraussichtlich auch nie passieren wird). Die Heftchenausgabe, von der Sie sprechen, ist wie folgt katalogisiert: 2012, Nov. Markenheftchen („Stamp Fun Books“) mit Marken der Ausgaben „Zirkus“ (2007), Grußmarken (2005/2010), „Jugendsport“ (2009) bzw. „Landwirtschaftsausstellungen“ (2010). Odr.; II = mit zusätzlicher Jahreszahl 2012 in Mikroschrift; gez. K 14.75:14. H-Bl. 455 mit 4xMiNr. 2834 II —,— —,— H-Bl. 456 mit 4xMiNr. 2835 II —,— —,— H-Bl. 457 mit 4xMiNr. 2836 II —,— —,— H-Bl. 458 mit 4xMiNr. 2837 II —,— —,— H-Bl. 459 mit 4xMiNr. 2838 II —,— —,— MH 531 („Day Out“) mit H-Bl. 455–459 26,— H-Bl. 460 mit 4xMiNr. 2423 II —,— —,— H-Bl. 461 mit 4xMiNr. 3084 II —,— —,— H-Bl. 462 mit 4xMiNr. 3658 —,— —,— H-Bl. 463 mit 4xMiNr. 3087 II —,— —,— H-Bl. 464 mit 4xMiNr. 3430 II —,— —,— MH 532 („Party Time“) mit H-Bl. 460–464 26,— H-Bl. 465 mit 4xMiNr. 3290 II —,— —,— H-Bl. 466 mit 4xMiNr. 3289 II —,— —,— H-Bl. 467 mit 4xMiNr. 3291 II —,— —,— H-Bl. 468 mit 4xMiNr. 3292 II —,— —,— H-Bl. 469 mit 4xMiNr. 3288 II —,— —,— MH 533 („Sporty Fun“) mit H-Bl. 465–469 26,— H-Bl. 470 mit 4xMiNr. 3354 II —,— —,— H-Bl. 471 mit 4xMiNr. 3356 II —,— —,— H-Bl. 472 mit 4xMiNr. 3355 II —,— —,— H-Bl. 473 mit 4xMiNr. 3357 II —,— —,— H-Bl. 474 mit 4xMiNr. 3358 II —,— —,— MH 534 („Down on the Farm“) mit H-Bl. 465–469 26,— Die Heftchenblätter enthalten jeweils 4 gleiche Marken und 4 verschiedene Zierfelder. Postpreis für jedes Markenheftchen: 12.95 $.
  3. Über die Unübersichtlichkeit der Katalogisierung gewisser Scheichtümer ist die Redaktion auch nicht glücklich, denn wir müssen ja auch damit arbeiten. Als nachgeborene Redakteure haben wir da ein schweres Erbe angetreten. Die (vermutlich trügerische Hoffnung) ist, daß irgendwann einmal bekannt sein wird, was es alles gibt, und vor allem: was alles legal und postgültig war. Dann könnte man die Numerierung von 1 an sauber neufassen, ohne ausfallende Nummern und A-Nummern. Übrigens wird von Kriminellen immer noch nachproduziert: einen Heißfolienaufdruck hat man im Nu erstellt, wenn man das entsprechende Gerät auf dem Schreibtisch hat... Und auch Ganzfälschungen und kongenial nachgeschöpfte "Ausgaben" tauchen gelegentlich auf. Was die "Einzelblocks" angeht, so gab es bei unseren Vorfahren offenbar zwei Philosophien: Numerieren oder nicht. Heutzutage pflegen wir zu numerieren. Nach und nach tun wird das auch rückwirkend (was allerdings noch mehr A-Nummern erzeugt...)
  4. Laut einem Artikel bei Telepolis ist eine Ergänzung der Serie „Territorien der Russischen Föderation“ ins Programm gehoben worden, die den annektierten Regionen Krim und Sewastopol gewidmet ist.
  5. Ich habe die Hinweise auf die unterschiedlichen Druckvermerke und die fehlenden Querverweise in der Datenbank ergänzt. Mit freundlichen Grüßen Armin Forker
  6. Leider haben wir -- gerade von älteren Marken -- oftmals noch keine Farbbilder, da wir die Originalmarken nicht besitzen. Da die von Ihnen vermißten größeren Bildversionen erst beim Scan der Marken angelegt werden, kann es für die alten "Holzschnitte" noch keine geben. Wir arbeiten mit Hochdruck daran, möglichst rasch alle alten Schwarzweißbilder zu ersetzen.
  7. Zähnungsmaße, die auf "Dreiviertel" enden, wurden und werden im Online-Katalog aufgrund einer Fehlprogrammierung nie korrekt angezeigt. Man kann aber erahnen, wo die Dreiviertelzeichen hingehören: Wenn zwischen dem Zähnungsmaß und dem abschließenden Punkt eine Lücke klafft, dann fehlt dort das Dreiviertel. Beispiel: "gez. 13." bedeutet das, was dasteht, “gez. 13 .“ bedeutet gezähnt 13.75.
  8. Ägypten wird gerade gründlich redaktionell überarbeitet -- der neue Katalog erscheint ja in Kürze. Während dieses Vorgangs sollte die Datenaktualisierung für den Online-Katalog zurückgestellt werden, um ein Durcheinander zwischen Alt und Neu zu vermeiden. Aus Gründen, die der Redaktion nicht bekannt sind, hat man, statt vorläufig am alten Datenbestand festzuhalten, Ägypten ganz aus dem Online-Katalog genommen. Meine höchst unverbindliche Weissagung ist, daß dies bis zur nächsten Aktualisierung Anfang März (?) auch so bleiben wird.
  9. Ihre Marken sind bekannt und passen in die Zeit (sind also keine nachträglich fabrizierte Mache). Für eine postalische Verwendung oder Gültigkeit gibt es aber keine Belege. Vermutlich wurden sie von der damals mit der Markenproduktion betrauten Agentur eigenmächtig hergestellt und verkauft.
  10. Es handelt sich in der Tat bei allen um Schwindelprodukte. Sollte der Verkäufer sie als "Briefmarken" angeboten haben, handelt es sich um Betrug.
  11. Der "Kais. Kon. Stempel" deckt eine Steuer oder Abgabe ab. Steuermarken werden bekanntlich auch Stempelmarken genannt. Daß es kein Postwertzeichen ist, erschließt sich schon daraus, daß für diese ein separates Feld vorgesehen ist. Und statt Briefmarken auf dieses vorgesehene Feld zu kleben, hat man die Wertstempel der laufenden Ganzsachenserie eindrucken lassen. Es handelt sich also um eine Privatganzsache, basierend auf einem zum Postversand vorgesehenen Steuerformular.
  12. Wenn eine Bogenrand- oder - hintergrundgestaltung über alle Marken eines Bogens läuft, verzichten wir seit eh und je auf Hauptnummern. Das war sogar 1963 schon der Fall: Siehe Israel MiNr. 286. Und seitdem kommt es immer wieder mal vor. Im von Ihnen angesprochenen Fall Gambia MiNr. 6562 haben wir allerdings bei der Überarbeitung für den neuen ÜK 5.1 (der dieser Tage erscheint) für die 4 Marken nachträglich Unternummern vergeben. Die Marken unterscheiden sich, wie von Ihnen bemerkt, in der Tat doch recht deutlich. ---------------------------------------------------------------------------------------------- 6562 30 D mehrfarbig................... mfo ???? a Farbverlauf blau–rot............ 2,40 2,40 b Farbverlauf gelb–blau......... 2,40 2,40 ? c Farbverlauf violett–orange.. 2,40 2,40 ??? d Farbverlauf grün–violett...... 2,40 2,40 Kleinbogen 9,50 9,50 Im Hintergrund jeder Marke verlaufen diagonale Farbstreifen in den Regenbogenfarben. Angegeben sind die Farben links oben und rechts unten. MiNr. 6562 a–6562 d wurden senkrecht zusammenhängend im Kleinbogen gedruckt. ----------------------------------------------------------------------------------------------
  13. Zu den Gemeinschaftsausgaben von POSTEUROP („Europa“), UPAEP („Amerika“), SEPAC (Small European Postal Administrations Corporation) und NORDEN scheinen sich nun weitere zu gesellen: - RSS (Regionale Zusammenarbeit im Bereich der Kommunikation) (vormals sowjetische Gebiete), Gemeinschaftsthema 2012: Trachten; - AICEP (Post- und Fernmeldeverband der portugiesischsprachigen Länder), Gemeinschaftsthema 2010: 20 Jahre AICEP, Gemeinschaftsthema 2012: Schriftsteller. Die Marken zeigen jeweils auch das Logo von RSS bzw. AICEP, so daß sie eindeutig als Teil eines gemeinschaftlichen Projektes zu identifizieren sind. Auch die 2008 und 2012 im arabischen Raum erschienenen motivgleichen Ausgaben zum „Tag der Arabischen Post“ entwickeln langsam eine Tradition.
  14. Seit einiger Zeit harrte die Frage der Klärung, welchen Status die seit 2000 gelegentlich im Handel auftauchenden ungezähnten Marken Aserbaidschans haben. Von der Antwort hing ab, ob eine Katalogisierung zu erfolgen hat oder nicht. Folgende Möglichkeiten bestehen grundsätzlich, wenn ungezähnte Marken existieren: - Marken sind aus der Druckerei gestohlenene unfertige Exemplare oder Makulatur (keine Katalogisierung, Fußnote), - Marken sind versehentlich ungezähnt geblieben, aber über die Postschalter verkauft worden (Katalogisierung als Abart U), - Marken sind vorsätzlich ungezähnt geblieben, aber nicht gültig (keine Katalogisierung, Fußnote), - Marken sind vorsätzlich ungezähnt geblieben und frankaturgültig (Katalogisierung als Version . Mitunter ist es -- besonders bei exotischeren oder nicht mehr existierenden Postverwaltungen -- nahezu unmöglich, zu entscheiden, welcher Fall gegeben ist. Nun erhielten wir jedoch aus Aserbaidschan die Auskunft: Die Marken sind absichtsvoll ungezähnt, frankaturgültig, und werden von der staatlichen Agentur Azermarka zu einem erhöhten Preis verkauft. Ganz ähnlich verhält es sich schon länger in Kirgisien oder verhielt es sich einst in Ungarn. Wir werden also um eine Katalogisierung (auch rückwirkend bis zum Jahre 2000) mit Appendix B nicht herumkommen. Armin Forker
  15. Sehr geehrter Herr Mueller, es handelt sich um das zentrale Zierfeld aus dem Zusammendruckbogen, dem auch die Frankatur entstammt (MiNr. 865–876). Mit freundlichen Grüßen Armin Forker